Duschschäden

Duschschäden sind tückisch: Man sieht lange nichts – aber hinter den Platten kann bereits über Jahre Feuchtigkeit arbeiten. Wenn es auffällt, ist der Schaden oft schon im Untergrund.

Typisches Praxisbeispiel

Eine gerissene Silikonfuge (oder eine schlecht ausgeführte Anschlussfuge) lässt bei jeder Dusche minimal Wasser durch. Das Wasser läuft nicht „sofort“ sichtbar raus, sondern sickert langsam hinter die Platten.

Was passiert über Zeit?

  • Feuchte sammelt sich in Kleber/Untergrund

  • Abdichtung wird belastet oder fehlt lokal

  • Holz-/Unterboden, Estrich oder Wände werden durchfeuchtet

  • irgendwann: Geruch, lose Platten, aufgequollene Bauteile, Verfärbungen – und dann wird’s teuer

Merksatz: Silikon ist Wartung – Abdichtung ist Schutz.

Woran du das erkennen kannst

  • Fugenrisse, Ablösungen, schwarze Stellen (Schimmel)

  • „muffiger“ Geruch trotz Reinigung

  • weiche Stellen, knarrender Boden neben der Dusche

  • lose Platten oder hohles Klangbild beim Klopfen

Was bringt wirklich etwas?

  • fachgerechte Verbundabdichtung unter Platten (nicht nur schöne Fugen)

  • saubere Details bei Ecken, Anschlüssen, Durchdringungen (Dichtbänder/Manschetten)

  • Silikonfugen als Wartungsfugen regelmässig prüfen und erneuern

  • bei Verdacht: früh abklären (Feuchtemessung), bevor der Unterboden leidet

Fazit: Wer Abdichtung und Wartung ernst nimmt, spart sich oft fünfstellige Folgekosten – und verhindert versteckte Langzeitschäden.

Kontakt

Hast du ein ähnliches Problem wie in diesem Artikel beschrieben?
Melde dich bei uns – wir schauen es uns an und geben dir eine klare, praxisnahe Einschätzung.

Zurück
Zurück

Neubaufeuchte

Weiter
Weiter

Dampfbremse