Oberflächentemperatur

Viele denken bei Komfort nur an die Raumtemperatur. Aber entscheidend ist auch die Oberflächentemperatur der Bauteile. Denn wir „fühlen“ nicht nur Luft – wir fühlen Strahlung.

Typisches Praxisbeispiel

Die Luft hat angenehme 21°C, aber die Fensteroberfläche liegt bei 15°C.

Was passiert dann?

  • du spürst Strahlungskälte („zieht kalt“), obwohl es warm ist

  • der Körper gibt Wärme an die kalte Fläche ab → Behaglichkeit sinkt

  • oft steigt das Risiko für Kondensat am Fenster/Laibung

  • Resultat: mehr Heizen, weniger Wohlgefühl

Merksatz: Warm ist erst warm, wenn auch die Oberflächen warm sind.

Was hilft wirklich?

  • besseres Fenstersystem (nicht nur Glas, auch Rahmen/Abstandhalter)

  • Fenster korrekt im Dämmperimeter positionieren

  • Laibungen sauber dämmen und Wärmebrücken vermeiden

  • Anschlüsse luftdicht und detailgerecht ausführen

Fazit: Gute Fenster und gute Laibungsdetails erhöhen die Behaglichkeit massiv – oft stärker spürbar als 1–2°C mehr Raumtemperatur.

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