Sockelzone

Viele Fassaden sehen nach der Sanierung top aus – bis die ersten Schäden ganz unten auftreten. Die Sockelzone ist eine der am stärksten belasteten Bereiche am Gebäude: Spritzwasser, Schmutz, Frost und mechanische Beanspruchung treffen hier zusammen. Genau deshalb entscheidet der Sockelaufbau oft über „dauerhaft schön“ oder „teure Folgeschäden“.

Typisches Praxisbeispiel

Die Fassadendämmung endet zu hoch oder der falsche Putz wird bis ganz nach unten geführt. Dann passiert Folgendes:

  • Spritzwasser trifft direkt auf den Putz

  • Feuchte zieht in den Aufbau

  • im Winter kommt Frost dazu

  • Ergebnis: Abplatzungen, Risse, Algenbildung – oft schon nach wenigen Jahren

Merksatz: Der Sockel ist keine Optik-Zone – er ist eine Schutz-Zone.

Woran du das erkennst

  • Putz platzt im unteren Bereich ab

  • dunkle Feuchteflecken / Salzausblühungen

  • Algen/Grünbelag nahe am Boden

  • wiederkehrende Schäden trotz „neuer“ Fassade

Was bringt wirklich etwas?

  • Sockelzone konstruktiv richtig planen (Höhe, Materialwechsel, Detail)

  • spritzwasserresistente Sockellösung (geeignete Dämmung + Abdichtung + Sockelputz)

  • sauberer Anschluss an Terrain, Vorplätze, Drainage / Gefälle

  • robuste Oberfläche, die mechanische Belastung aushält

Fazit: Ein sauberer Sockelaufbau verhindert typische Folgeschäden – und spart über die Jahre viel Geld, Ärger und Reparaturen.

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