3-fach verglasung
3-fach Verglasung klingt nach der perfekten Lösung – ist sie aber nur, wenn das ganze Fenstersystem passt. Denn am Ende zählt nicht nur das Glas, sondern auch Rahmen, Abstandhalter und Einbau-Detail.
Typisches Praxisbeispiel
3-fach Glas wird in einen alten Aluminiumrahmen ohne thermische Trennung eingesetzt. Das Glas hat zwar einen guten U-Wert – aber der Rahmen bleibt eine Kältebrücke.
Was passiert in der Praxis?
der Rahmen wird innen spürbar kalt → weniger Behaglichkeit (kalte Strahlung)
Kondensat kann sich am Rahmen/Anschluss bilden
Heizenergie geht weiterhin über den Rahmen verloren
der „Upgrade-Effekt“ der 3-fach Verglasung verpufft teilweise
Merksatz: Nicht das Glas entscheidet – sondern das System.
Woran du das erkennst
kalter Rahmen trotz „neuem“ Glas
Beschlag/Feuchte am Rahmen oder in der Laibung
Raum fühlt sich ungleichmässig an (Zug-/Kälteempfinden)
Energieverbrauch sinkt weniger als erwartet
Was bringt wirklich etwas?
Fenstersystem als Ganzes beurteilen (Glas und Rahmen)
thermisch getrennte Rahmen / passende Profilsysteme wählen
„warme Kante“ / Abstandhalter mitdenken
Einbau im Dämmperimeter + saubere Anschlüsse planen
Fazit: 3-fach Glas kann super sein – aber nur, wenn Rahmen und Einbauqualität mitziehen. Sonst bleibt’s kalt, feucht und ineffizient.
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